Evangelische Kirchgemeinde Andwil-Erlen

Wir berichten im Gottesdienst vom 9. August mit einem Film und den besten Bildern aus dem Lager. br> Zum anschliessenden Apéro, sind alle Besucher ganz herzlich eingeladen.
Freitag, 10.07.2026
Der letzte ganze Tag im Lager ist erst gerade angebrochen, da mussten wir gerade wieder aufstehen. Direkt nach Mitternacht brauchte Ritter Rostig unsere Hilfe. Seine Lieferung mit den neuen Schrauben ging verloren und wir mussten an den Nachtwächtern vorbei schleichen und die Schrauben nach Hause bringen.
Nach ein bisschen Ausschlafen und einem grösseren Zmorge machten wir uns auf, ans grosse Ritter-Turnier.

Das Turnier begann mit einem Lanzen-Duell-Wettkampf und einer Ritter-Rekordjagd.
Am Schluss wurde es noch nass, als die Leiter gegeneinander antraten.

Am Abend dann begaben wir uns ans Ritterfest in der Burg. Gut gekleidet genossen wir ein Festmahl, von dem noch lange die Rede sein wird.

Fix und fertig vom langen Tag fallen wir jetzt ins Bett und sammeln Energie für den morgigen Tag, wo wir die Burg wieder auf Vordermann bringen und uns auf die Heimreise machen.
Das war's mit dem Blog. Gehabt euch wohl!
Donnerstag, 09.07.2026
Das Schwert ist des Ritters Stolz!
Aus diesem Grund haben wir heute morgen unsere Schwerter personalisiert und verschönert.

Diese Prachtstücke kamen am Nachmittag auch gleich zum Einsatz. Der König liess uns durch seinen Herold verkünden, dass wir auf Patrouille gehen sollten. Auf auf in Zweierteams! Unterwegs begegneten den Teams verschiedene Bewohner des Königreichs und es gab viele Fragen zu beantworten. Den Vogt mussten wir im Glückspiel besiegen. Der Prinzessin halfen wir, ihre Freundinnen zu retten. Der Minnesänger stellte unsere Liedkenntnisse auf die Probe. Der Jägersmann bat uns zum Wettstreit mit Pfeil und Bogen. Unsere Ritterskünste mit der Lanze waren gefragt und der Holzfäller forderte uns im Axtwerfen.

Nach dieser anspruchsvollen Patrouille erwartete uns zum Glück ein eiskaltes Glace :)
Am Abend haben wir uns mit der Rüstung beschäftigt. Zum einen mit der rostigen von Ritter Rostig, aber viel mehr auch mit der Rüstung, die uns Gott gibt, um allen Gefahren zu trotzen, die auf uns warten.
Nun aber ab ins Bett. Wir sind alle ziemlich müde und geschafft. Das Ritterleben ist halt kein Zuckerschlecken...
Mittwoch, 08.07.2026
Kaum in den Ritterstand erhoben, bekamen wir auch schon den ersten Auftrag von König Adelbert zu Engstligenthal zugeteilt: Erkundet das Königreich!

Ausgerüstet mit Wanderschuhen, Sonnencreme und Rucksack machten wir uns auf den Weg. Eine Zeit lang ging es munter talwärts. Nach dem Eingang der Cholerenschlucht, Gerüchten zufolge das Versteck des Drachen, suchten wir uns den Weg über gefühlt 1'000 Treppenstufen und Wendeltreppen wieder in die Höhe.

An einem wunderschönen Rastplatz direkt am Tschentbach wurde uns ein köstliches Picknick aufgetischt. Viel Zeit am und im Bach rundete die Entdeckungstour im Königreich perfekt ab.
Abends haben uns Rüstig und Rostig mit dem "Glückshaus" ein original mittelalterliches Brettspiel vorgestellt. Die folgende Stunde mit diesem und weiteren Spielen verging wie im Flug.
Bleiben wir gespannt, was König Adelbert noch alles für uns plant.
Dienstag, 07.07.2026
Heute Morgen massen wir uns in einem mittelalterlichen Gelehrten-Wettstreit. Welche Gruppe besitzt das grösste Wissen? Wir werden es am Ende des Lagers erfahren...

Am Nachmittag erfuhren wir von einem Angriff des Drachens auf ein benachbartes Dorf. Voller Tatendrang reisten wir hin und halfen beim Wiederaufbau. Einen neuerlichen Drachenangriff konnten wir dank der grosszügigen Unterstützung des Königs mit Katapulten erfolgreich abwehren.

Nach einem köstlichen Abendessen bekamen wir hohen Besuch von König Adelbert zu Engstligental. Aufgrund unserer herausragenden Leistungen am Nachmittag wurden wir alle gemeinsam in den Ritterstand erhoben. Dies wurde in einer feierlichen Zeremonie verkündet.
Wir bleiben gespannt, was wir nun als richtige Ritter alles erleben werden...
Montag, 06.07.2026
Jetzt wo wir endlich richtig Teil des Burglebens sein können, warteten heute verschiedene Angebote auf uns. In passend mittelalterlicher Manier erlebten wir das typische Leben von vor 600 Jahren. Töpfern, Filzen, Getreide mahlen und Brot backen, Pfeilbogen bauen, Schmuck herstellen und noch mehr Aufgaben aus dem Mittelalterleben warteten auf uns.

So konnten wir heute einen richtig guten Einblick in den Alltag gewinnen.
Am Abend befassten wir uns mit einer ganz bestimmten Burg. Gott und Jesus als unsere sichere Burg, die uns Schutz und Geborgenheit in unsicheren Zeiten bietet. In der wir auch Feste feiern können und uns wohl fühlen dürfen.
Bleiben wir gespannt, was Ritter Rüstig und Ritter Rostig morgen für uns geplant haben...
Sonntag, 05.07.2026
Heute tauchten wir weiter ein in die Ungerechtheiten des Mittelalters.
Verschiedene Stände standen sich im Duell gegenüber. So konnte ein König mit seiner Macht einen Bauern ohne Macht besiegen. Jedoch auch ein Gaukler mit viel Fleiss einen faulen Fürsten. Im Quartett-Stil lernten wir die verschiedenen Stände kennen und erlebten am eigenen Leib, was es heisst, nicht zum Adel zu gehören. Denn die Ritter von Adelboden liessen es sich beim Zmorgen und Mittagessen gutgehen, während wir ein einfaches Mahl gereicht bekamen.

Doch das Unmögliche wurde endlich möglich. Wir konnten den Rittern klarmachen, dass es diese mittelalterlichen Kategorien für Gott nicht gibt. Vor Gott sind wir alle gleich und alle geliebt. Egal ob reich oder arm, ob gross oder klein. Die beiden Ritter Rüstig und Rostig haben sich viele Gedanken gemacht und sind zum Schluss gekommen, dass ihre Vorurteile gegenüber uns ungerecht waren.
Wir sind nun wirklich willkommen in der Burg zu Adelboden und konnten das mit einem kleinen Festmahl feiern, bevor wir am Abend der Burg unseren eigenen Stempel aufdrücken durften. Jetzt kann das tolle Rittersleben endlich losgehen!
Wir sind voller Vorfreude!

Samstag, 04.07.2026
Der König ruft nach Verstärkung! So erfahren wir die Neuigkeiten von den Rittersleut der Burg zu Last ob Schönenberg. Doch sie selbst haben ganz andere Sorgen. Ihre eigene Burg ist heruntergekommen und sie müssen sich zuerst darum kümmern.
Natürlich bieten wir unsere Fähigkeiten an und reisen gen Adelboden, wo wir auch von den Rittern Rüstig und Rostig "begrüsst" werden. Eine schöne Begrüssung hätten wir uns aber etwas anders vorgestellt. Die beiden Burgherren sprechen herablassend über uns und heben hervor, dass sie ja adelig sind und somit etwas besseres. Immerhin lassen sie uns für ein paar Tage Quartier in ihrer Burg beziehen. Auch beim Abendessen zeigt sich, dass sie sich für etwas besseres halten...
Wir sind toleriert. Nicht mehr und nicht weniger.
Bleiben wir gespannt, ob sich dies noch verändert. Immerhin sind wir dem Ruf des Königs gefolgt!
